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Ergonomisch sitzen

7 Tipps zur richtigen Sitzposition im Büroalltag

Erfahre in diesem Blog, wie du in deinem Büro die richtige Sitzposition einnimmst und auf was du unbedingt achten solltest!

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💡 Experten-Tipp – warum ein richtiges Sitzen am PC wichtig ist!

Jeder Mensch verbringt gerne und viel Zeit im Sitzen, weil es uns so bequem erscheint. Dieser Eindruck ist jedoch äußerst trügerisch, denn Sitzen bedeutet für den menschlichen Körper, vor allem für die Wirbelsäule, harte Arbeit. Das Sitzen beansprucht die Wirbelsäule erheblich mehr als Stehen oder Gehen. Um Rückenschmerzen zu vermeiden, sollten wir deshalb auch im Sitzen darauf achten, dass die Wirbelsäule ihre physiologische Form einnimmt. Möglich wird diese Haltung, indem man im Sitzen das Becken leicht nach vorn kippt, wodurch sich der Brustkorb leicht aufrichtet und die Halswirbelsäule streckt. Moderne Bürostühle unterstützen diese Sitzhaltung. Was Sie sonst noch beim „richtigen Sitzen“ beachten sollten, finden Sie in folgenden Regeln:

Ergonomisch sitzen mit RECARO. Das Bild zeigt ein helles Büro mit einem großen Fenster und weißen Rollos. Zudem ist im Hintergrund ein großer Holztisch mit ein paar Holzsesseln zu sehen. Im Vordergrund steht ein Bürostuhl von RECARO in Echtleder in Farbe Cognac. Am rechten Bildrand ist zentriert das schwarze TAS Logo mit der weißen TAS Schrift sowie mit dem weißen Wirbelsäulensymbol.

Ergonomisch sitzen – Mit unseren 7 Experten-Tipps richtig im Büro sitzen

1.

Stellen Sie sowohl die Höhe Ihres Sitzes als auch die Höhe Ihres Arbeitstisches so ein, dass Arme und Beine etwa im rechten Winkel sind. Der rechte Winkel ist in der Natur zwar nicht vorgesehen, aber er stellt für den Sitzenden die „natürlichste“ Sitzhaltung dar. Sind die Winkel zwischen Ober- und Unterarm sowie zwischen Ober- und Unterschenkel kleiner als 90 Grad, kann es zu Durchblutungsstörungen kommen. Die Füße sollten vollständig auf dem Boden aufstehen, die Arme locker auf dem Tisch oder vor der Tastatur aufliegen können.

2.

Nutzen Sie möglichst die gesamte Sitzfläche, es müssen mindestens 60 % der Oberschenkel Unterstützung finden. Nutzen Sie hierzu vorhandene Einstellmöglichkeiten Ihres Stuhls. Gleiches gilt für die Rückenlehne, denn diese kann ihre Aufgabe nur erfüllen, wenn Sie ihr den Rücken anvertrauen. Achten Sie darauf, dass die Wölbung der Rückenlehne korrekt auf Ihre individuellen Körpermaße eingestellt ist, damit die Wirbelsäule im Lendenbereich genügend Unterstützung findet.

3.

Sitzen Sie unbedingt aufrecht und achten Sie bereits beim Hinsetzen darauf, dass Ihr Rücken aufgerichtet ist. Ihr Becken sollte durch die Rückenlehne gestützt werden. So vermeiden Sie den auf Dauer Bandscheiben schädigenden Rundrücken und belasten Ihre Muskulatur gleichmäßig. Zudem bleibt der Brust- und Bauchbereich frei und ohne Druck, was für die Verdauung und die Atmung vorteilhaft ist. Achten Sie auch dass Ihr Becken leicht nach vorne gekippt ist, so sitzen Sie automatisch aufrechter.

4.

Sitzen Sie aktiv und dynamisch und vermeiden Sie eine erstarrte Sitzhaltung. Wechseln Sie stattdessen zwischen vorderer, aufrechter und zurückgelehnter Sitzhaltung unter Ausnutzung der vorhandenen Mechanik, denn unsere Bandscheiben leben von der Bewegung. Verlagern Sie außerdem das Gewicht mal auf die rechte, und mal auf die linke Gesäßhälfte. Rutschen Sie auch ein wenig auf der Sitzfläche oder lassen Sie im Sitzen die Hüften kreisen. Jede noch so kleine Bewegung ist gut für die Bandscheiben.

5.

Nutzen Sie sämtliche Sitz-Unterstützungen. Legen Sie die Arme entspannt auf den Armauflagen ab. Damit entlasten Sie Ihren Schulterbereich und beugen Muskelverspannungen vor. Ähnlich entlastend für Schulter- und Nackenbereich ist das Auflegen der Handballen vor der Tastatur. Hier muss der notwendige Platz geschaffen werden. Grundsätzlich gilt: Alles, was Sie von Ihrem Körper nicht ablegen, abstellen oder anlehnen können, muss von Ihren Muskeln gehalten werden.

6.

Machen Sie auch ausreichend Pausen. Auch Erwachsene brauchen regelmäßig eine kleine Auszeit. Wir empfehlen alle 45 bis 60 Minuten eine kurze aktive Pause einzulegen. Andernfalls leidet auch die Konzentration.

7.

Bitte versuchen Sie die Bewegungsabläufe alle 30 bis 45 Minuten zu ändern, um die Wirbelsäule zu entlasten. Zur Kontrolle Ihrer Bewegungsabläufe empfehlen wir Ihnen einen speziellen 24 Stunden Bewegungs-Coach, um Erkrankungen am Bewegungsapparat vorzubeugen und bereits auftretende Rückenschmerzen zu verhindern.

Zusätzlich empfehlen wir regelmäßig Trinken und eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Wie wichtig regelmäßiges Trinken und eine gesunde und ausgewogene Ernährung für die Gesundheit ist, dürfte hinlänglich bekannt sein.